PCB

(Polychlorierte Biphenyle)

Steht im Verdacht Krebs erzeugen zu können!


Gefahr kumulativer Wirkungen. (R33)
Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben. (R50/53)
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. (S2)
Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden. (S35)
Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen. (S60)
Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen. (S61)


Charakterisierung
Polychlorierte Biphenyle sind farblose, zähflüssige und fast geruchlose Flüssigkeiten. Sie sind in Wasser unlöslich, in den meisten organischen Lösungsmitteln gut löslich.
Polychlorierte Biphenyle sind ein Gemisch chemisch sehr ähnlicher Verbindungen mit unterschiedlichem Chlorgehalt.
Polychlorierte Biphenyle wurden als Isolierflüssigkeiten in Transformatoren, als Weichmacher für Kunststoffe (z. B. Fugendichtungsmassen, Deckenverkleidungen, Kabelummantelungen), Lacke und Klebstoffe und als Hydrauliköle verwendet.
Wegen der großen Umweltgefährdung ist die Vermarktung und Verwendung von PCB verboten und der Umgang mit PCB nur in wenigen Ausnahmefällen erlaubt.
(chemische Gruppe: chlorierte aromatische Kohlenwasserstoffe)

Grenzwerte und Einstufungen

Polychlorierte Biphenyle (42% Chlor)
1,1 mg/m³ bzw. 0,1 ml/m³ (ppm)
Gefahr der Hautresorption (H)
Polychlorierte Biphenyle (54% Chlor)
0,7 mg/m³ bzw. 0,05 ml/m³ (ppm)
Gefahr der Hautresorption (H)
_________________________________
Übergangsweise werden hier die ehemaligen 'MAK-Werte' aufgeführt. Sobald gesetzlich verbindliche Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) / Einstufungen usw. veröffentlicht sind, wird darüber unter www.gisbau.de berichtet.


Toxikologisches Wirkungsprofil
Polychlorierte Biphenyle (42% Chlor)
Hauptaufnahmeweg:
Hauptaufnahmewege verlaufen über die Haut und über den Atemtrakt.
Atemwege:
Eine Exposition ist - je nach Aggregatzustand des PCB - gegenüber Aerosolen oder Stäuben möglich. Als Resorptionsrate wurde im Tierexperiment etwa 90 % gefunden, ein Wert, der sicherheitshalber auch für den Menschen
angenommen werden sollte.
Haut:
PCB werden sehr gut über die Haut resorbiert. Die über die Haut aufgenommene PCB-Menge kann bei mangelnden Sicherheitsvorkehrungen die inhalativ aufgenommene überschreiten. Es wird mit einer Aufnahmerate (Versuche an Affen) von ca.
20 % der aufgebrachten Menge gerechnet. Sie ist relativ unabhängig von einem ggf. verwendeten Lösungsmittel (Vehikel), aber abhängig von der Kontaktzeit.
Verdauungstrakt:
PCB werden sehr effektiv über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Dabei scheint die Membranpermeabilität wenig abhängig vom Chlorierungsgrad zu sein. Als Folge mangelnder Hygiene kann die orale Aufnahme von PCB
auch gewerbetoxikologisch von Bedeutung sein.
Hauptwirkungsweise:
akut: Keine Angaben chronisch: Appetitlosigkeit, Übelkeit mit Brechreiz, Ödeme an Gesicht und Händen, Augenreizungen, häufig Leberschädigungen, Beeinträchtigung der Nierenfunktion, vereinzelt
Gedächtnisstörungen, Hauterkrankungen (Chlorakne)
Akute Toxizität:
Für den Menschen sind keine Angaben verfügbar. In Tierexperimenten wurden nach hoher einmaliger oraler Dosierung vor allem Magen-Darm-Erscheinungen (Diarrhoe, Dehydratisierung) und Leberveränderungen (Organgewichtszunahme,
Verfettung) gefunden. Einmalige inhalative Exposition gegenüber hohen PCB-Aerosol-Konzentrationen hatte keine definitiven toxischen Wirkungen.
Chronische Toxizität:
Brennen der Haut und der Schleimhäute des Menschen wurden nach längerer Expositionszeit bereits bei PCB-Konzentrationen von < 1 mg/m³ festgestellt. Hieraus können sich Haut- und Schleimhautveränderungen er-
geben: Schwellung der Augenlider, brennendes Gefühl in den Augen, Ödeme an Gesicht und Händen, Juckreiz, Entzündungen (erythematöse Eruptionen bis akute ekzematöse Kontaktdermatitis). In vielen Fällen können sich eine Chlorakne
(extrem refraktäre Form der Akne), Verfärbungen der Haut und Schleimhäute (Hyperpigmentierung von palpebralen Konjunktiva und Gingiva sowie der Fingernägel) und Verdickungen der Haut ausbilden.
Über Irritationen der Schleimhäute des oberen Atemtraktes und eine Verschlechterung der Lungenfunktion (erniedrigte FVC ohne röntgenologisch objektivierbare Veränderungen) wurde häufig berichtet.
Symptome einer chronischen Vergiftung können auch im Verdauungstrakt auftreten: unklare Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Gelbsucht, in selteneren Fällen gelbe Dystrophie der Leber, Leberkoma und Tod.
Neurologische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Depression und Nervosität. Schließlich kann eine allgemeine Symptomatik auftreten: Gewichtsverlust, Müdigkeit, Libidoverlust, Gelenk- und Muskelschmerzen.
Seltener wurde über Veränderungen des Blutbildes berichtet: Verringerte Anzahl roter Blutzellen, erniedrigte Hämoglobin- und Hämatokritwerte, Leukozytose. Des weiteren trat ein erhöhter Fettgehalt im Serum auf.
KMT:
Zur Einstufung des fortpflanzungsgefährdenden, erbgutverändernden und krebserzeugenden Potentials s. Stoffliste nach Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG bzw. TRGS 905/TRGS 900 bzw. MAK-Liste (s. Kapitel VORSCHRIFTEN).
Reproduktionstoxizität: Nach dem vorliegenden Informationsmaterial muss ein Risiko reproduktionstoxischer Wirkung (Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit oder/und Fruchtschädigend) vermutet werden.
Zur reproduktionstoxischen Wirkung liegen Tierversuche vor, die eine entsprechende Wirkung am Menschen vermuten lassen. Zu beachten ist, daß nicht nur die Placentaschranke sehr leicht überwunden wird, sondern daß aus mütterlichen PCB-
Depots über die Milch eine erhebliche Belastung des Säuglings erfolgen kann. Mutagenität: In Tierexperimenten wurden unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Eine Studie an PCB-vergifteten Patienten ergab eine erhöhte
Anzahl von Chromosomenaberrationen, so daß eine mutagene Wirkung nicht auszuschließen ist. Kanzerogenität: Es besteht der begründete Verdacht auf kanzerogenes Potential. Ein Zusammenhang zur beruflichen Exposition ist noch nicht
gefunden worden. Trotzdem existiert ein Verdacht auf ein karzinogenes bzw. kokarzinogenes Risiko am Menschen, evtl. auch bedingt durch PCB-Verunreinigungen.
Stoffwechsel und Ausscheidung:
In Abhängigkeit von der Höhe und der Dauer der Exposition werden bestimmte PCB-Mengen akkumuliert. Diese verursachen eine Aktivitätsverminderung oder -steigerung einer Reihe von Enzymsystemen mit der Folge von Organ-Funktionsverände-
rungen. Während PCB-Einzelkomponenten mit hohem Chlorgehalt metabolisch praktisch inert sind und sich im Organismus infolge einer geringen Exkretionsrate anreichern, können Stoffe mit
niedrigerem Chlorierungsgrad über möglicherweise kanzerogene Epoxide etwas schneller abgebaut und ausgeschieden werden.
Polychlorierte Biphenyle (54% Chlor)
Hauptaufnahmeweg:
Hauptaufnahmewege verlaufen über die Haut und über den Atemtrakt.
Atemwege:
Eine Exposition ist - je nach Aggregatzustand des PCB - gegenüber Aerosolen oder Stäuben möglich. Als Resorptionsrate wurde im Tierexperiment etwa 90 % gefunden, ein Wert, der sicherheitshalber auch für den Menschen
angenommen werden sollte.
Haut:
PCB werden sehr gut über die Haut resorbiert. Die über die Haut aufgenommene PCB-Menge kann bei mangelnden Sicherheitsvorkehrungen die inhalativ aufgenommene überschreiten. Es wird mit einer Aufnahmerate (Versuche an Affen) von ca.
20 % der aufgebrachten Menge gerechnet. Sie ist relativ unabhängig von einem ggf. verwendeten Lösungsmittel (Vehikel), aber abhängig von der Kontaktzeit.
Verdauungstrakt:
PCB werden sehr effektiv über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Dabei scheint die Membranpermeabilität wenig abhängig vom Chlorierungsgrad zu sein. Als Folge mangelnder Hygiene kann die orale Aufnahme von PCB
auch gewerbetoxikologisch von Bedeutung sein.
Hauptwirkungsweise:
akut: Keine Angaben chronisch: Appetitlosigkeit, Übelkeit mit Brechreiz, Ödeme an Gesicht und Händen, Augenreizungen, häufig Leberschädigungen, Beeinträchtigung der Nierenfunktion, vereinzelt
Gedächtnisstörungen, Hauterkrankungen (Chlorakne)
Akute Toxizität:
Für den Menschen sind keine Angaben verfügbar. In Tierexperimenten wurden nach hoher einmaliger oraler Dosierung vor allem Magen-Darm-Erscheinungen (Diarrhoe, Dehydratisierung) und Leberveränderungen (Organgewichtszunahme,
Verfettung) gefunden. Einmalige inhalative Exposition gegenüber hohen PCB-Aerosol-Konzentrationen hatte keine definitiven toxischen Wirkungen.
Chronische Toxizität:
Brennen der Haut und der Schleimhäute des Menschen wurden nach längerer Expositionszeit bereits bei PCB-Konzentrationen von < 1 mg/m³ festgestellt. Hieraus können sich Haut- und Schleimhautveränderungen er-
geben: Schwellung der Augenlider, brennendes Gefühl in den Augen, Ödeme an Gesicht und Händen, Juckreiz, Entzündungen (erythematöse Eruptionen bis akute ekzematöse Kontaktdermatitis). In vielen Fällen können sich eine Chlorakne
(extrem refraktäre Form der Akne), Verfärbungen der Haut und Schleimhäute (Hyperpigmentierung von palpebralen Konjunktiva und Gingiva sowie der Fingernägel) und Verdickungen der Haut ausbilden.
Über Irritationen der Schleimhäute des oberen Atemtraktes und eine Verschlechterung der Lungenfunktion (erniedrigte FVC ohne röntgenologisch objektivierbare Veränderungen) wurde häufig berichtet.
Symptome einer chronischen Vergiftung können auch im Verdauungstrakt auftreten: unklare Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Gelbsucht, in selteneren Fällen gelbe Dystrophie der Leber, Leberkoma und Tod.
Neurologische Symptome sind Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Depression und Nervosität. Schließlich kann eine allgemeine Symptomatik auftreten: Gewichtsverlust, Müdigkeit, Libidoverlust, Gelenk- und Muskelschmerzen.
Seltener wurde über Veränderungen des Blutbildes berichtet: Verringerte Anzahl roter Blutzellen, erniedrigte Hämoglobin- und Hämatokritwerte, Leukozytose. Des weiteren trat ein erhöhter Fettgehalt im Serum auf.
KMT:
Zur Einstufung des fortpflanzungsgefährdenden, erbgutverändernden und krebserzeugenden Potentials s. Stoffliste nach Anhang I der Richtlinie 67/548/EWG bzw. TRGS 905/TRGS 900 bzw. MAK-Liste (s. Kapitel VORSCHRIFTEN).
Reproduktionstoxizität: Nach dem vorliegenden Informationsmaterial muss ein Risiko reproduktionstoxischer Wirkung (Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit oder/und Fruchtschädigend) vermutet werden.
Zur reproduktionstoxischen Wirkung liegen Tierversuche vor, die eine entsprechende Wirkung am Menschen vermuten lassen. Zu beachten ist, daß nicht nur die Placentaschranke sehr leicht überwunden wird, sondern daß aus mütterlichen PCB-
Depots über die Milch eine erhebliche Belastung des Säuglings erfolgen kann. Mutagenität: In Tierexperimenten wurden unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Eine Studie an PCB-vergifteten Patienten ergab eine erhöhte
Anzahl von Chromosomenaberrationen, so daß eine mutagene Wirkung nicht auszuschließen ist. Kanzerogenität: Es besteht der begründete Verdacht auf kanzerogenes Potential. Ein Zusammenhang zur beruflichen Exposition ist noch nicht
gefunden worden. Trotzdem existiert ein Verdacht auf ein karzinogenes bzw. kokarzinogenes Risiko am Menschen, evtl. auch bedingt durch PCB-Verunreinigungen.
Stoffwechsel und Ausscheidung:
In Abhängigkeit von der Höhe und der Dauer der Exposition werden bestimmte PCB-Mengen akkumuliert. Diese verursachen eine Aktivitätsverminderung oder -steigerung einer Reihe von Enzymsystemen mit der Folge von Organ-Funktionsverände-
rungen. Während PCB-Einzelkomponenten mit hohem Chlorgehalt metabolisch praktisch inert sind und sich im Organismus infolge einer geringen Exkretionsrate anreichern, können Stoffe mit
niedrigerem Chlorierungsgrad über möglicherweise kanzerogene Epoxide etwas schneller abgebaut und ausgeschieden werden.

Gesundheitsgefährdung
Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme über die Haut kann zu Gesundheitsschäden führen.
Kann die Atemwege, Verdauungswege, Augen und Haut reizen: z.B. Brennen, Augentränen, Jucken.
Vorübergehende Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit können auftreten.
Kann Gesundheitsstörungen wie Akne, Verdauungsstörungen, Leberschaden, Blutbildveränderungen, Gemütsstörungen verursachen.
Eine krebserzeugende Wirkung von PCB wird vermutet!
PCB zeigt im Tierversuch Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit!
PCB ist im Tierversuch fruchtschädigend!
Reichert sich im Körper an!

Hygienemaßnahmen
Im Arbeitsbereich keine Lebensmittel aufbewahren sowie weder essen, trinken, schnupfen noch rauchen!
Berührung mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden!
Vorbeugender Hautschutz erforderlich.
Nach Arbeitsende und vor jeder Pause Hände und Gesicht gründlich reinigen!
Hautpflegemittel nach der Arbeit verwenden (rückfettende Creme).
Straßen- und Arbeitsbekleidung getrennt aufbewahren!
Nach Arbeitsende Kleidung wechseln!
Verunreinigte Kleidung wechseln und reinigen!
Reinigung der Arbeitskleidung durch den Betrieb!

Technische und Organisatorische Schutzmaßnahmen
Arbeiten bei Frischluftzufuhr (Fenster und Türen öffnen).
Auftretende Dämpfe direkt an der Entstehungs- oder Austrittstelle absaugen.
Nicht mit Feuer, offenen Flammen oder heißen Metallteilen in Berührung bringen!
Gefäße nicht offen stehen lassen.
Waschgelegenheit im Arbeitsbereich vorsehen.
Augendusche oder Augenspülflasche bereitstellen.
Verspritzen vermeiden.
Nicht mit anderen Produkten oder Chemikalien mischen.

Persönliche Schutzmaßnahmen
Augenschutz: Korbbrille.
Handschutz: Handschuhe aus: Fluorkautschuk.
Beim Tragen von Schutzhandschuhen sind Baumwollunterziehhandschuhe empfehlenswert!
Hautschutz: Für alle unbedeckten Körperteile fettfreie oder fettarme (Öl-in-Wasser-Emulsion) Hautschutzsalbe verwenden!
Atemschutz: Empfohlen wird die Verwendung von A2-P3 (braun-weiß)
Atemschutz bei Grenzwertüberschreitung, z.B. an Vollmaske:
Bei unklaren Verhältnissen und in engen Räumen (z.B. Schächten und Silos) nur umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät verwenden !
Körperschutz: (Einweg-)Chemikalienschutzanzug und Kunststoffstiefel.
Bei Bedarf partikeldichte Schutzkleidung!

Erste Hilfe
Bei jeder Erste-Hilfe-Maßnahme: Selbstschutz beachten (z.B. Handschutz, Atemschutz); immer auch Arzt verständigen!
Nach Augenkontakt: 10 Minuten unter fließendem Wasser bei gespreizten Lidern spülen oder Augenspüllösung nehmen. Immer Augenarzt aufsuchen!
Nach Hautkontakt: Verunreinigte Kleidung sofort ausziehen.
Mit viel Wasser und Seife reinigen.
Kein Verdünner o.ä. verwenden.
Nach Einatmen: Person an die frische Luft bringen.
Bei Bewusstlosigkeit Atemwege freihalten (Zahnprothesen, Erbrochenes entfernen, stabile Seitenlagerung), Atmung und Puls überwachen.
Bei Atem- oder Herzstillstand: künstliche Beatmung und Herzdruckmassage.
Nach Verschlucken: Kein Erbrechen herbeiführen.
In kleinen Schlucken viel Wasser trinken lassen.
Keine Gabe von Hausmitteln (Milch, Alkohol usw.).

Handhabung
Beim Erhitzen oder Verbrennen können sehr giftige Dioxine und Furane entstehen.

Beschäftigungsbeschränkungen
Jugendliche ab 15 J dürfen hiermit nur beschäftigt werden, wenn es zum Erreichen des Ausbildungszieles erforderlich, der Luftgrenzwert unterschritten, die Aufsicht eines Fachkundigen und ärztl./sicherheitstechn. Betreuung gewährleistet ist.
Werdende Mütter dürfen diesem Stoff/Produkt nicht ausgesetzt sein, d.h. die arbeitsbedingte Exposition darf nicht höher als die Hintergrundbelastung sein.
Stillende Mütter dürfen hiermit nur beschäftigt werden, wenn der Luftgrenzwert unterschritten ist.

Vorsorgeuntersuchungen
Personen, die Umgang mit dem Stoff/Produkt haben, sind spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach Grundsatz
- G(26): Atemschutzgeräte (falls Atemschutz notwendig werden kann)
anzubieten. Wird der Arbeitsplatzgrenzwert nicht eingehalten, sind die Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig zu veranlassen - entsprechendes gilt bei unmittelbarem Hautkontakt zu hautresorptiven Stoffen (H-Stoffe).

Schadensfall
Nach Verschütten mit saugfähigem, unbrennbarem Material (z.B. Kieselgur, Blähglimmer, Sand) aufnehmen und wie unter Entsorgung beschrieben behandeln.
Bei Auslaufen größerer Flüssigkeitsmengen den Arbeitsplatz verlassen!
Ausgelaufene Flüssigkeit nur mit persönlicher Schutzausrüstung beseitigen.
Produkt ist nicht brennbar, im Brandfall Löschmaßnahmen auf Umgebung abstimmen.
Bei Brand in der Umgebung Behälter mit Sprühwasser kühlen.
Bei Brand entstehen gefährliche Gase/Dämpfe.
Brandbekämpfung größerer Brände nur mit umgebungsluftunabhängigem Atemschutzgerät und geeigneter Schutzausrüstung!
Das Eindringen in Boden, Gewässer und Kanalisation muss vermieden werden (stark wassergefährdend - WGK 3).
Das Eindringen in Boden, Gewässer und Kanalisation muss vermieden werden (stark wassergefährdend - WGK 3).

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